Es ist manchmal
unfassbar, welche Wunder die Liebe vollbringt, ohne eine Gegenleistung zu
verlangen. Liebe ist keine Handelsware, und will auch nicht so gesehen werden!

Wir können sie weder
verlangen, noch erwarten, noch befehlen, wir können sie nur verschenken, und
dankbar sein, wenn sie erwidert wird.

Liebe ist wohltuend,
und fordert nicht, sie schenkt uns den Reichtum der guten Gefühle, voller
Momente der Glückseeligkeit.

Liebe die sich
schlecht anfühlt kann keine Liebe sein, höchstens ein Irrtum, den wir schleunigst
beenden sollten, um uns desto schneller dem wahren Glück auf die Spur zu kommen,
um uns diesem erneut zu widmen.

Vergessen wir alles Üble
was uns jemals begegnet ist, vergessen wir, was uns angetan wurde, reinigen wir
unsere Seelen, so wie wir täglich unsere Zähne und unser Haus putzen, denn auch
die Seele will gereinigt werden.

Schmeißen wir den alten
Ballast heraus aus unserem Inneren, und wenden uns nur den schönen Dingen zu.

Wenn wir das allein
nicht schaffen, bitten wir einfach den Pfarrer um ein persönliches Gespräch,
oder fragen unseren Hausarzt nach einem Therapeuten, der uns dabei hilft,
unsere Altlasten loszuwerden.

Aber bleibt um
Himmels Willen nicht Gefangener Eures eigenen Leides.

Der Sommer ist
schnell vergangen, der Herbst schickt seine weißen Nebel über das Vergangene,
und der erste Schnee wird schneller fallen,
als wir es uns erträumt haben.

Wintermäntel und
Stiefel, dicke Schals, und warme Mützen verhüllen bereits wieder die Menschen,
und wärmen sie von außen. Doch wir suchen nach der inneren Wärme, die die Liebe
mit sich bringt, und die dunklen Tage erhellt.

Wir erleuchten unsere
Stube mit Kerzenschein, und gönnen uns einen Glühwein. Es richt nach Zimt, und
allerlei Wintergerüche sind bereits in der Luft.

Wir bummeln am Abend
durch die Einkaufsstrassen, uns halten Ausschau nach hübschen kleinen Dingen,
mit denen wir unseren Mitmenschen eine Freude bereiten können, denn das Weihnachtsfest
steht auch schneller vor der Tür, als wir schauen können.

Nun planen wir
bereits, was wir an den Feiertagen alles machen können, ehe alle Leute ihre Termine
bereits vergeben haben. Wir planen, was wir zu den Feiertagen schönes kochen
können, und wen wir dazu einladen wollen. Doch heute Abend gehen wir erstmal
aus, und gesellen uns irgendwo an einer Bar zu anderen Menschen, und beginnen
eine nette Unterhaltung, aus der vielleicht etwas mehr werden könnte.

Und nun wie immer
toi, toi, toi, von ganzem Herzen Eure Peggy